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Zeitgeschichte bewahren und durch Erinnerungen Historie erlebbar machen.

So erinnerte sich eine Frau, die ihre Jugend im Kriegs- und Nachkriegsberlin verbracht hat, bei einem Spaziergang durch ihren damaligen Kiez in Berlin u.a. an die folgende Begebenheit: …“Als ich im April 1945 in der Bornstraße in der Apotheke gearbeitet habe, kam eines Tages eine Schulfreundin vorbei. Ich bin aus der Apotheke raus zu ihr, um zu fragen, was los sei, denn sie heulte furchtbar. Sie schluchzte, dass ihr Vater gestorben sei. Den hatte sie, in Packpapier eingeschlagen, auf dem Bollerwagen. Nun war sie seit Stunden unterwegs, um einen Friedhof zu finden, wo man ihn begraben lassen konnte, aber sie fand keinen.“

Wir beschlossen, diese Zeit in ihrem Leben festzuhalten. Uns wurde klar, dass solche Erlebnisse für nachfolgende Generationen veranschaulichen, was Kriegsfolgen wie „Zusammenbruch einer Ordnung“ oder „Stunde Null“ für den Alltag von Menschen bedeuten können.
Das Bewahren der Erinnerungen aus Kriegs- und Nachkriegszeit für seine Kinder und Enkelkinder war auch für Enno B. ein starker Antrieb für sein Buch mit dem Titel: „Eine Jugend in Uniform – Erinnerungen an die Jahre 1931 bis 1946“. Sein Wunsch war, dass seine Kinder und Enkel das Handeln des Großvaters vor dem Hintergrund des von ihm Erlebten besser verstehen.

Zeitgeist und das Gefühl von Menschen einer bestimmten Generation teilen und damit zum besseren Verständnis beitragen

Anke aus Berlin beschreibt: „Ich bin Jahrgang 1960, und habe nach meinem Studium Anfang der 90er Jahre – in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit – begonnen, einen Job zu suchen. Das war ziemlich schwierig, der Andrang auf Stellen war sehr hoch. Auf meiner Reise über den Arbeitsmarkt der 90er Jahre habe ich trotz meiner guten Ausbildung viele zeitlich begrenzte Anstellungen gehabt. Daher musste ich mich immer wieder neu bewerben, immer wieder Bewerbungen schreiben, Bewerbungsgespräche, Asssesment-Center und Stress-Tests durchlaufen. Eine Freundin hat mich auf die Idee gebracht, diese vielen unterschiedlichen Stationen und Erlebnisse auf dem damaligen Arbeitsmarkt aufzuschreiben. Jetzt mache ich ein Buch daraus. Warum? Ich möchte nachfolgenden Generationen von den durchaus schwierigen Zeiten in der beruflichen Laufbahn der Boomer:innen erzählen. Nicht zuletzt deshalb, um der weit verbreiteten Boomer-Schelte einmal konkretes Erleben von unserer Altersgruppe entgegenzusetzen. Das war nämlich wirklich nicht immer ein Zuckerschlecken.“

Selbstreflexion und Verarbeitung

Gitta S. aus Erlangen, Jahrgang 1948, wuchs in der Nachkriegszeit in der hessischen Provinz auf. Beide Eltern waren kriegsgeschädigt und traumatisiert, Gitta erlebte das Fehlen von Vertrauen, Offenheit und Nähe in der Familie als sehr quälend. Nach vielen Jahren und einem schmerzhaften Prozess hatte sie schließlich den Wunsch, ihr eigenes Leben der inzwischen verstorbenen Mutter anzuvertrauen und ein Buch daraus zu machen. Gitta konnte in dem Schreibprozess ihre Erfahrungen neu sortieren, und das Erlebte mit dem zeitlichem Abstand und der Distanzierung durch das Formulieren klarer sehen. Für sie war ihr Buch auch ein Akt der Versöhnung.

Ein Laptop auf einem Schreibtisch

Es gibt viele weitere Gründe, eine Autobiografie zu schreiben:

  • Einige unserer Kunden haben durch den Schreib- und Erinnerungsprozess Muster im persönlichen Lebensverlauf erkannt – und das eigene Handeln und Wirken neu bewertet.
  • Manche hatten einfach Spaß an dem kreativen Prozess.
  • Viele fanden die Auseinandersetzung mit Werten und Traditionen im eigenen Leben spannend.
  • Einige hatten den Wunsch, anderen Menschen mit ähnlichen Erlebnissen Mut zu machen oder Trost zu spenden.
  • Auch gab es das Motiv, durch das Schreiben der Memoiren eine Art „Bilanz“ des eigenen Lebens zu ziehen und sich gleichzeitig mit dem Vergangenen zu versöhnen.

Ist nicht auch Ihre Lebensgeschichte erzählenswert und lesenswert?

Haben Sie auch schon häufig daran gedacht, Ihre Erlebnisse, Denk- und Merkwürdigkeiten aus Ihrem bisherigen Leben aufzuschreiben?

Kennen Sie den Satz:

„Das müsste man wirklich mal aufschreiben?“

Möchten Sie besondere Erfahrungen gerne mit anderen Menschen teilen, wollen das aber nicht in den sozialen Medien tun, sondern wünschen sich einen von Ihnen handverlesenen Empfängerkreis?

Nie war Zeit, Luft, Muße oder Sie hatten keine konkrete Idee vom WIE?

Dann könnte unser Angebot für Sie interessant sein.
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